Deutscher Gewerkschaftsbund

13.11.2012

DGB Kreisverband Wesermarsch

1. Vorsitzender

Mustafa Dogan (IG Metall)

Tel.: 0176 70 30 50 86
email: mustafadogan58@aol.com

 

stellvertretender Vorsitzender:

Uwe Peglau (ver.di)

 Tel.: 04401 8 26 73
email:uwe.peglau@online.de
 
 
Kontakt:
DGB Geschäftsstelle Wilhelmshaven
Weserstraße 51
26382 Wilhelmshaven
 
Tel.: 04421-180 10
email: wilhelmshaven@dgb.de

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03.12.2015

Gesicht zeigen gegen rechte Hetze in Nordenham

Der DGB Kreisverband Wesermarsch ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Demonstration „Rechte Hetze soll in Nordenham keine Chance haben“ am 28.11.2015 um 14 Uhr von Stephan Haase zu unterstützen. Lasst uns gemeinsam Gesicht zeigen und die Stimme erheben, dass Nordenham und die Wesermarsch menschenfreundlich, tolerant und weltoffen ist.

Haben Neonazis noch vor Monaten ausschließlich im Internet mit widerwärtigen und menschenverachtenden Sprüchen gegen Geflüchtete, Asylsuchende oder Menschen mit Migrationshintergrund gehetzt, beleidigt und wilde Drohungen ausgesprochen, so sind rechte Gewalttäter und deren Sympathisanten nun auch auf der Straße vermehrt wahrnehmbar.

Mit Besorgnis haben wir feststellen müssen, dass rechtsgesinnte Personen versuchen ihr menschenverachtendes Gedankengut auch in Nordenham zu verbreiten. So bedrohten Neonazis in einer Gaststätte einen alternativ aussehenden Jugendlichen und auch die jüngste „Flugblatt-Aktion“ stellt da nur die Spitze des Eisberges dar.

Die Strategie von PEGIDA und Co. ist klar, mit der Hetze gegen Geflüchtete und die Panikmache vor einer „Überfremdung“ soll der Nährboden für rechte Übergriffe bereitet und legitimiert werden. Der Anstieg der Aggressionsspirale der Rechten ist unübersehbar. Die bundesweit über 700 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sprechen eine deutliche Sprache. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind kein Kavaliersdelikt, diese Straftaten müssen aufgeklärt und die Täter hart bestraft werden.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, am Samstag, den 28.11.2015 um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Nordenham zu kommen, um für ein weltoffenes und buntes Nordenham zu demonstrieren.


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