... weil wir wieder gemeinsam Themen diskutieren und bearbeiten wollen!
... weil wir Orte zum Austausch benötigen!
... weil wir etwas verändern und unsere Zukunft mitgestalten wollen
Mit dem Demokratiekongress wollen wir, die DGB Region Oldenburg-Ostfriesland und die 14 DGB Kreis- und Stadtverbände, einen Betrag leisten, um einen sachlichen Austausch zu fördern. Veränderungen in der Arbeitswelt u.a. durch Digitalisierung und dem notwendigen ökologischen Umbau, die Bekämpfung von Armut, Themen wie Rente, Wohnen, Mitbestimmung, der Kampf „gegen Rechts“ – kurzum: der gesamte gesellschaftliche Wandel – müssen von uns mitgestaltet werden.
Dafür benötigen wir eine bessere Teilhabe und ein hohes Maß an gesellschaftlichem Zusammenhalt. Dafür brauchen wir Menschen, die etwas bewegen wollen.
Je mehr Menschen in ihrem Alltag bewusst Politik beeinflussen, indem sie aktiv gestalten und damit ihr Recht auf Beteiligung wahrnehmen, desto stärker, bunter und vertrauenswürdiger ist unsere Demokratie.
Denn Demokratie lebt vor allem durch das Engagement der Menschen!
Lasst uns gemeinsam Zukunft gestalten! Dorothee Koch
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Einladung DGB-Demokratiekongress 03.09.2022
09:00 Uhr Ankommen und Begrüßung
10:00 Uhr Grußworte
10:30 Uhr Input-Referate
11:30 Uhr Diskussion und Austausch
12:30 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Beginn der Workshops
17:00 Uhr Vernissage: Die Workshops präsentieren ihre Ergebnisse
18:00 Uhr Abschluss-Talk
18:30 Uhr Ende des Kongresses
1 Argumentationstraining gegen Rechts
3 Medienkritik und Medienkompetenz
4 Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip
8 Wohnen - die neue soziale Frage
11 Projekt Demokratie und Mitbestimmung
Im Gespräch mit Nachbarn, Kolleg:innen, Freunden oder in der Familie werden abwertende oder gar hasserfüllte Ansichten geäußert. Oft verharren wir dann in einer lähmenden Ohnmacht. Dabei lebt unsere Demokratie von (auch) kontrovers geführten Auseinandersetzungen.
Miteinander ins Gespräch kommen über kontroverse und emotionale Themen, konstruktive Auseinandersetzungen und auch Streit wagen, klare Position gegen Populisten beziehen – aber auch den kleinen Populisten in uns selbst wahrnehmen: das ist der Kern dieses Workshops. Gerade in Zeiten, in denen Krisen zur Verabsolutierung der eigenen Meinung und damit auch zu einer Spaltung der Gesellschaft führen können, ist es wichtig, die freiheitliche und plurale Gesellschaft in den Mittelpunkt zu stellen und Vielfalt als Ressource für ein lebendiges Miteinander zu stärken.
Unsere Demokratie ist repräsentativ und partizipativ – neben Wahlen gibt es verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung von Bürger:innen. Politiker:innen sowie Verwaltungen, v.a. auf kommunaler Ebene, versuchen auf unterschiedlichen Wegen, Bürger:innen einzubeziehen – immer öfter werden Beteiligungsformate eingesetzt, welche über direkt-demokratische Abstimmungen hinausgehen. Was passiert bei diesen Formaten wie Runde Tische, Bürgerdialogen und Zukunftswerkstätten? Sind das nur muntere Gesprächskreise, oder können Bürger:innen durch diese Formate politische Entscheidungsprozesse mitgestalten? Was muss bei der Planung dieser Beteiligungsformate beachtet werden? Können soziale Medien besser für die Bürger:innenbeteiligung genutzt werden?
In Demokratien erfüllen Medien grundlegende Funktionen: Sie sollen den Menschen informieren, durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen und damit Partizipation ermöglichen.
Medien dürfen und können einiges, sie enthüllen und wirbeln – zum Glück – viel Staub auf. Doch wie viel Einfluss haben sie tatsächlich, wie stark verändern sie unsere Wahrnehmung von Politik und wie nah dürfen bzw. sollten sie eigentlich Politikern kommen?
Fake News spielen eine immer größere Rolle. Sie werden eingesetzt, um bestimmte politische Inhalte zu streuen, bis hin zu dem Ziel, Wahlen zu beeinflussen. Unsicherheit und Misstrauen gegenüber den etablierten klassischen Medien und der Politik machen sich breit. Es wird immer schwieriger einzuschätzen, welche Nachrichten vertrauenswürdig sind und welche nicht. Was ist dran an diesen Vorwürfen und wie gehen Journalisten mit diesen um? Welche Rolle spielen dabei die prekären Arbeitsverhältnisse in der Medienlandschaft? Und wie können wir falsche von richtigen Nachrichten unterscheiden?
Es soll wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit so miteinander verschränken, dass die Realisierung des Einen nur unter Berücksichtigung der jeweils beiden anderen erfolgt. Der Wirtschaft kommt bei der Umsetzung dieses Leitprinzips unter anderem aufgrund ihrer Innovationskraft eine besondere Bedeutung zu. Nachhaltiges Wirtschaften der Unternehmen wird durch die Politik unterstützt, indem sie marktorientierte und technologieoffene Rahmenbedingungen schafft und ressourcen- und umweltschonende Produkte und Verfahren fördert. Zudem wurde im Jahr 2015 die Agenda 2030 der Vereinten Nationen verabschiedet. Ihr Leitziel ist es, weltweit menschenwürdiges Leben zu schaffen. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungsaspekte. Kern der Agenda 2030 sind die 17 Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDG). Was sind Chancen und Herausforderungen nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns?
Die Arbeitswelt unterliegt seit Mitte des 18. Jahrhunderts einem stetigen Wandel. Es wurde die Dampfmaschine erfunden, wenige Jahrzehnte später erste Eisenbahnstrecken in Betrieb genommen, auf denen Waren und Personen transportiert wurden. Die industrielle Revolution sorgte für die Arbeit in Manufakturen und großen Fabriken statt unter anderem am heimischen Webstuhl, der Strom wurde erfunden, die Elektronik und erste Computer hielten Einzug. Heute findet sich in fast jedem Haushalt ein Laptop oder PC, ein Smartphone oder ein Tablet. Derzeit führt die fortschreitende Digitalisierung zu Verwerfungen am Arbeitsmarkt, ebenso wie die ökologische Frage. Einige Berufe, die früher stark nachgefragt waren, gibt es in der Form heute schon nicht mehr. Wie können Akteur:innen der Mitbestimmung den technologischen Wandel strategisch und im Interesse der Beschäftigten mitgestalten? Was muss sich ändern, damit Arbeitnehmer:inneninteressen zwischen Home und Office, mobilem Arbeiten, Digitalisierung und stetiger technologischem Wandel auch in Zukunft vertreten sind? Welche Veränderungen auf uns zukommen werden und wie man sich ihnen stellen sollte, das möchten wir in diesem Workshop diskutieren und einen Blick in die Zukunft wagen.
Demonstrationsrecht, “The right to protest” ist Kern der internationalen Kampgne von Amnesty International, welche dieses Jahr beginnt. Kundgebungen, Mahnwachen und Demonstrationen sind der demokratische Ausdruck politischer Meinungsfreiheit und damit eine schützenswertes Gut der freien Weltordnung, friedensstiftend und demokratiefördernd.
Ebenso ist die freie Meinungsäußerung unabdingbare Grundlage der digitalen Kommunikation. Auch online, in Messengerdiensten, Social Media, Onlinekonferenzen ist das demokratische Recht auf Protest, auf freie, unzensierte Diskussion der Schlüssel zu einer freien demokratischen Welt.
Aufbauend hierauf laden wir von Amnesty International Kolleg:innen, Bürger:innen, alle die sich hierfür engagieren möchten dazu ein, mit uns darüber zu diskutieren, wie dieses grundlegende Menschenrecht gestärkt werden kann.
Eine Reduzierung der Erwerbsarbeit auf 20 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich eine Utopie oder Vernunft pur. Wenn die Lohnarbeit nicht mehr so sehr im Zentrum stehen würde, könnten andere Dinge an Bedeutung gewinnen: gesellschaftliches Engagement, Sorgearbeit, aber auch einfach mal nichts zu tun und Muße zu haben. Es wäre also eine Umverteilung nicht nur von Reichtum, sondern auch von Zeit und Arbeit. Natürlich geht das nicht allein mit Arbeitszeitverkürzung. Wir reden von Strukturen, die über lange Zeit gewachsen sind, die überwinden wir nicht einfach so. Das geht um erhebliche Umverteilung, um eine viel stärkere Besteuerung von reichen Menschen und gewinnorientierten Unternehmen, vor allem auch unter ökologischen Aspekten. Es geht mehr Lohngerechtigkeit. aber auch um die Frage: Was brauchen wir zum Leben? Was brauchen wir, damit die kommenden Generationen noch auf unserem Planeten leben können?
Mietwucher, Wohnungsnot, schlechte Bausubstanz, Wohnungen vorbei am Bedarf – in der deutschen Wohnungspolitik ist in den letzten Jahrzehnten einiges versäumt worden. Was aber müsste passieren, damit Wohnungspolitik den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird? Wie wollen wir künftig leben? Und wie müssen wir anders bauen? Wie wirken sich globale Entwicklungen, wie der Klimawandel auf die Zukunft des Wohnens und der Architektur aus? Städteplaner:innen und Architekt:innen müssen sich über die Wohnfläche Gedanken machen, was ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll und was vor allem ist für die Menschen bezahlbar? Viele Haushalte zahlen heute bereits 40 Prozent ihres Einkommens für´s wohnen. Wie können neue Wohnmodelle für die zukünftige Gesellschaft aussehen?
Die Lasten werden weltweit nach unten umverteilt, um die Reichen zu schonen. Gleichzeitig schwimmt die Welt in Geld. Es wäre möglich, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen und globale soziale Rechte zu verwirklichen. Allein, es fehlt am politischen Willen.
Die Brücke bröckelt, die Schlaglöcher in der Straße laden zum Golfen ein, es fehlen Kita-Plätze, die Bibliotheken sind geschlossen, der Nahverkehr mangelhaft bis ungenügend. Es muss wieder mehr investiert werden in Infrastruktur, in die Arbeitsmarktpolitik und in Bildung. Nur so stärken wir die demokratische Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Was brauchen wir für ein gutes Leben und gute Arbeit? Wie wollen wir das finanzieren? Sind Steuern und Abgaben sozial gerecht? Was muss sich in der politischen Landschaft verändern?
Das Duale System, in der Berufsausbildung, im Betrieb macht die Ausbildung praxisnah, der zusätzliche Unterricht in der Berufsschule gibt ihr das theoretische Fundament. Die duale Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell um die uns viele Länder beneiden. Wir exportieren sie sogar in andere Länder, wie den USA. Trotzdem reden wir Sie klein, „Wenn du was werden willst brauchst du Abi und musst studieren“, schätzen Sie nicht wert und sehen dieses „Erfolgsmodell“ oft nicht mehr. Aber wie könnte eine „duale Berufsausbildung“ in Zukunft aussehen, ist es überhaupt noch das richtige System,? Sollte eine Berufsausbildung, wie in anderen Ländern, rein schulisch laufen ohne Praxisbezug oder nur mit Praktika? Was für Inhalte sollen vermittelt werden? Wer soll für die Ausbildungskosten aufkommen, die Allgemeinheit, die Betriebe oder jeder selber?
Demokratie, Mitbestimmung, Partizipation und Solidarität sind die Leitgedanken unseres Projektes Demokratie und Mitbestimmung. Diese sollen den Auszubildenden und Schüler*innen die Möglichkeit geben, über Themen, die im direkten Kontakt
mit ihrer Lebens- und Arbeitssituation stehen, zu reden, nachzudenken und sich zu informieren. Gemeinsam wollen wir ihre Ausbildung, Zukunftsvorstellungen und Interessen in den Mittelpunkt stellen.
Thematisch schlägt der Workshop einen Bogen von der gesellschaftlichen Verteilung von Chancen und Reichtum über die Betrachtung von Tarifverträgen und Mitbestimmungsmöglichkeiten hin zu einem lösungsorientierten
Umgang mit Problemen in der Ausbildung und vereint damit diverse Inhalte, wie Tarifverträge und Tarifrecht, Rechte und Pflichten in der Ausbildung, Interessenvertretung und Mitbestimmung
„Wer regiert uns wirklich?“, fragte das ZDF in der sehenswerten Dokumentation „Die heimlichen Strippenzieher“. Die Antwort fällt ernüchternd aus: Ob Glückspiel-Staatsvertrag, Gesundheitsreform oder Mehrwertsteuer – überall haben Lobbyisten ihre Hände im Spiel. Es wird gezeigt, wie Machtungleichgewichte und privilegierte Zugänge einzelner Lobbyisten eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland sind. Wird unsere Demokratie immer weiter ausgehöhlt und ist sie noch zukunftstauglich? Profit-Lobbyist*innen beeinflussen und schreiben Gesetze. Abgeordnete fühlen sich mehr den Konzernen, dem Fraktionszwang und den Machtspielen ihrer Parteien als ihrem Gewissen verpflichtet. Anstatt Visionen zu entwickeln und die Herausforderungen pragmatisch anzugehen, ordnen sich die Politiker*innen der „marktkonformen Demokratie“ unter und setzen auf die alten Konzepte. Es herrscht die Dominanz ökonomischer Interessen einiger weniger über dem Wohl und der Teilhabe vieler.
Gemeinsam mit Marco Bülow möchten wir alle Interessierten einladen, das Thema Lobbyismus und Demokratie in ihrem Spannungsverhältnis zu diskutieren – wie viel Lobbyismus – oder welchen Lobbyismus – verträgt unsere Demokratie überhaupt?
Prof. Dr. Julika Bürgin Prof. Dr. Julika Bürgin
Inputreferat:
Prof. Dr. Julika Bürgin
„Demokratie stärken“: Was bedeutet eigentlich „Demokratie“? Warum wird sie beschnitten und unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen finden Kämpfe um weitere Demokratisierung statt? Hierum soll es gehen und dabei auch die Rolle von Gewerkschaften thematisiert werden.
Julika Bürgin ist Professorin mit Schwerpunkt Bildung an der Hochschule Darmstadt. Sie ist aktiv im Forum kritische politische Bildung und befasst sich derzeit u.a. mit der Politik der Demokratiebildung. Von 1994 bis 2005 arbeitete sie als Bildungsreferentin beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und promovierte über „Gewerkschaftliche Bildung unter Bedingungen indirekter Arbeitssteuerung“.
Weitere Informationen zu Arbeitsschwerpunkten und Veröffentlichungen gibt es hier.
Frederik Moch Frederik Moch
Inputreferat:
Frederik Moch
Frederik Moch ist seit 2016 Leiter der Abteilung Struktur-, Industrie- und Dienstleistungspolitik beim DGB Bundesvorstand in Berlin. Die Abteilung beschäftigt sich neben den namensgebenden Themen auch mit den Bereichen der Energie,- Umwelt-, Klima-, Mobilitäts- und Handwerkspolitik. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen der Transformation auf die Arbeitswelt und die gerechte Gestaltung des Strukturwandels. Frederik Moch vertritt den DGB in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, u.a. bei der Internationalen Energieagentur. Zudem war Herr Moch bis 2019 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Von 2006 bis 2011 arbeitete er im Politikbereich des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Frederik Moch ist studierter Elektroingenieur und hat einen Masterabschluss im Nachhaltigkeitsmanagement.
Ulf Teichmann DGB
Ulf Teichmann arbeitet als Bildungsreferent im Projekt „VAU – Vernetzung, Aufklärung, Unterstützung“ von DGB und DGB Bildungswerk BUND zur extremen Rechten in der Arbeitswelt und zu gewerkschaftlichen Handlungsmöglichkeiten gegen die extreme Rechte und für eine solidarische Gesellschaft. Zu den Themen seiner Vorträge, Workshops und Seminare zählen außerdem (Anti-)Diskriminierung, Verschwörungsideologien sowie die Geschichte und Gegenwart sozialer Bewegungen und der Gewerkschaften.
Franziska Heinisch Franziska Heinisch
Franziska Heinisch ist Autorin und Aktivistin an der Schnittstelle zwischen Klima- und sozialen Kämpfen. Sie ist überzeugt: Soziale und ökologische Veränderungen gehen nur Hand in Hand - und für diese Veränderungen braucht es reale gesellschaftliche Macht. Gemeinsam mit weiteren Aktivist:innen hat sie die Organisation Justice is Global Europe gegründet. Diese bildet Aktivist*innen in Methoden des Organizings aus und plant Kampagnen, um stärkere Allianzen zwischen der Klimabewegung und Beschäftigten in fossilen Industrien aufzubauen. 2021 erschien ihr Buch "Wir haben keine Wahl. Ein Manifest gegen das Aufgeben". Franziska Heinisch lebt in Berlin.
Dr. Ulrich Schachtschneider Dr. Ulrich Schachtschneider
Das interessiert mich...
Zwei Seelen schlagen in meiner Brust - die technische-mathematische und die gesellschaftlich-politische. Schon auf dem Gymnasium in Eversten hatte ich fürs Abi die Fächer Gemeinschaftskunde und Mathe gewählt. Kein Wunder, dass so jemand früher oder später zum Thema "Nachhaltigkeit" kommt, kulminieren in diesem Anspruch doch technische und soziale Wege zur besseren Bearbeitung der ökologischen Krise.
"Grüne" Technik ist inzwischen in der ganzen Gesellschaft akzeptiert, ja zum Hoffnungsträger geworden. Nichts gegen erneuerbare Energie und Co - sie haben ihr faszinierendes Potenzial und dafür schlägt meine "Technik-Seele" als Energieberater. Doch der technische Weg allein wird die Gesellschaft nicht zu einer nachhaltigen machen. Die in den letzten Jahrzehnten manifest werdende ökologische Krise ist im Kern eine der Lebens- und Produktionsweise der modernen westlichen Gesellschaften - sagt meine "Sozial-Seele". Sie lässt mich fragen:
Wie werden ökologische Lebensstile für alle attraktiv?
Wie gestalten wir die Energiewende sozial?
Welche Schritte sind möglich für einen sozial-libertären Green New Deal?
Wie finden wir aus der Wachstums- und Beschleunigungsdynamik heraus?
Wie überwinden wir die Kapitaldominanz ohne "Systemhopping"?
Wie verbinden wir das Projekt der Moderne mit der Beschränkung der Ökologie?
Das habe ich bescheinigt...
Dr. rer. pol.
Dipl.-Sozialwissenschaftler Fachrichtung Umweltpolitik/-planung
Lehrkraft an Fachschulen und Berufsfachschulen
Dipl.-Ing. Maschinenbau Fachrichtung Energietechnik
Stahlbetonbauer
Da bin ich dabei...
Netzwerk Grundeinkommen
UBIE (Unconditional Basic Income Europe)
Grundeinkommen Oldenburg
Attac
Institut Solidarische Moderne
DIEM 25
BAG Climate Justice DIE LINKE
Emanzipatorische Linke
Linkes Forum Oldenburg
OLEGENO Oldenburger Energiegenossenschaft
GEW
Andre Holtrup Andre Holtrup
seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) von Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer Bremen
seit 2008 Projektleiter am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)
seit 2015 stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung „Wandel der Arbeitsgesellschaft“ am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)
Forschungsschwerpunkte
• Trends in den betrieblichen Personalpolitiken
• Entwicklung von Arbeitsmärkten und Qualifikationsanforderungen
• Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Bauwirtschaft
• Subjektorientierte Erforschung der kollektiven Arbeitsbeziehungen
Katja Schmiederer ©Ilona Habben für Vergiss Mein Nie
Mein Name ist Katja Schmiederer, 57 Jahre, Trauerbegleiterin und Apothekerin. Ich bin seit etwas mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich bei Amnesty International tätig, bin in der Oldenburger Gruppe und darüber hinaus im Lände- und Themenbereich engagiert, meine Schwerpunkte sind hierbei die Länder der englischsprachigen Karibik, Surinam, Haiti und die Dominikanische Republik und der Einsatz für Menschenrechtsverteidiger.
Nina Treu und Kai Kuhnhenn Website Konzeptwerk
Kai Kuhnhenn hat in Braunschweig Geoökologie und in Lund Umweltwissenschaften studiert. Von 2007 bis 2015 arbeitete er beim Umweltbundesamt zu den Themen Klima und Energie. Seit 2013 arbeitet er parallel und seit 2016 exklusiv für das Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V., welches sich für eine sozial-ökologische Transformation einsetzt. Zu seinen Themen gehören Postwachstum/Degrowth, Klimagerechtigkeit sowie die Vernetzung sozialer Bewegungen.
Nina Treu ist Mitbegründerin des Konzeptwerks und war bis Mai 2020 in der Koordination. Sie organisiert gerne große Veranstaltungen mit – z.B. die Degrowth-Konferenz 2014 und den Kongress Zukunft Für Alle 2020 – diskutiert über Strategie, schreibt zu unterschiedlichen Themen rund um gesellschaftliche Transformation und moderiert Gruppenprozesse.
Beide Referent:innen arbeiten dieses Jahr an "Bausteinen zu Klimagerechigkeit", darunter auch zu Arbeitszeitverkürzung.
Sebastian Meise DGB
Referent für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beim DGB-Bezirk (inklusive Wohnungspolitik)
Jahrgang: 1982
Soziologe (M.A.)
Mario Patuzzi DBG
ALLGEMEINE UND BERUFLICHE BILDUNG
M.A. Politikwissenschaften, Soziologie und Neuere und Neueste Geschichte
Universität Augsburg [01/10/1995 – 30/10/2003]
Sozialbetriebswirt (FH)
Katholische Stiftungsfachhochschule München und Institut für Jugendarbeit
BERUFSERFAHRUNG
Jugendsekretär
DGB Bezirk Bayern [ 01/07/2004 – 30/06/2006 ]
Ort: Augsburg
Land: Deutschland
Abteilungsleiter Jugendarbeit, Jugendpolitik und Berufliche Bildung
DGB Bezirk Bayern [ 01/07/2006 – 31/12/2012 ]
Ort: München
Land: Deutschland
Abteilungsleiter Bildungspolitik, Forschungspolitik, Technologiepolitik
DGB Bezirk Bayern [ 01/01/2013 – 31/07/2014 ]
Ort: München
Land: Deutschland
Referatsleiter für Grundsatzfragen der Berufsbildung / Berufliche Weiterbildung
DGB Bundesvorstand [ 01/08/2014 – Aktuell ]
Ort: Berlin
Land: Deutschland
Portrait Marieke Brandt DGB
2011 Abitur am Beruflichen Gymnasium für Pädagogik und Psychologie Walsrode
2011 – 2015 Studium Politikwissenschaft und Öffentliches Recht, Bachelor of Arts, Friedrich-Schiller-Universität Jena
2015 – 2017 Studium Governance and Public Policy, Master of Arts, Technische Universität Darmstadt
2015 – 2016 Prozessmodellierung und Qualitätsmanagement, KfW Entwicklungsbank (Teilzeit neben dem Studium)
2016 – 2017 Projektmanagement, KfW Entwicklungsbank, Außenbüro Serbien
2017 Assistenz der Geschäftsführung, TE Connectivity (Teilzeit neben dem Studium)
Dez. 2017 – 2020 Referentin für politische Bildung und Jugendarbeit in der Schule, Stadtverwaltung Worms
Seit Juni 2020 Jugendbildungsreferentin, DGB-Jugend Oldenburg-Ostfriesland
Marco Bülow Marco Bülow
Marco Bülow 1971 in Dortmund geboren ist Journalist, Politiker und Aktivist. Von 2002 bis 2021 war er direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages. Bülow war unter anderem umwelt- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Seine Schwerpunkte sind soziale Gerechtigkeit, Umwelt, Demokratie und Lobbyismus. Im November 2018 trat er nach 26 Jahren aus der SPD aus und war drei Jahre fraktionsloser Abgeordneter. Die letzte Buchveröffentlichung 2021 ist Lobbyland - Wie die Wirtschaft unsere Demokratie kauft. Daraus ist auch ein Podcast und eine Initiative entstanden.